Der wachsende Einfluß der Ostkirche auf Sardinien war der römisch-katholischen Kirche schon lang ein Dorn im Auge. Als schließlich die Südhälfte der Insel im Jahre 1015, nach einem arabischen Großangriff eingenommen wurde, nutzte der damalige Papst die Gelegenheit um seine Machtposition zu behaupten und rief die mächtigen Stadtrepubliken Pisa und Genua auf, im Namen des Kreuzes die Sarazenen zu vertreiben. Diese folgten willig, denn das Angebot ihren Machtbereich zu vergrößern klang verlockend.
Weltliches Papsttum, Intriegen, Exkommunikationen und erzwungene Schenkungen ließen die "Iudikes", die sardischen Richterkönige, schnell ihren Einfluß verlieren und schon bald gab es nur noch das genuesisch besetzte Judikat Arborea.