Bild 4 Die Zeiten des schwarzen Todes (14.-17.Jh)

Das 15. und 16. Jahrhundert waren für Sardinien die vielleicht schwärzesten Kapitel ihrer Geschichte.

Zahlreiche Epidemien, wie Malaria, Cholera und vor allem die Pest wüteten erbarmungslos und dezimierten die Bevölkerung auf die Hälfte. 150.000 Menschen starben bis zum Ende des 16.Jh. an der Pest – der "schwarze Tod" löschte 300 Dörfer aus.

Mit Feuer versuchte man die Seuche zu bekämpfen. Hab und Gut der Erkrankten wurden verbrannt. Gegen die, durch Ratten(flöhe) übertragene Infektion, versuchten sich die Menschen mit Tüchern zu schützen, die sie vor Mund und Nase banden.